
Ein revolutionäres Prinzip wie Fluoreszenzlichtenergie wirft viele Fragen auf.
Deshalb haben wir hier einige der häufigsten Fragen zusammengestellt. Wenn Sie darüber hinaus mehr wissen möchten, kontaktieren Sie uns!
Ja, es funktioniert! Sowohl veröffentlichte wissenschaftliche Artikel als auch Expertenmeinungen bestätigen dies:
Die Fluoreszenzbiomodulation ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Therapiemethoden in der Dermatologie. In meiner Praxis kommt sie aufgrund sehr guten Erfahrungen häufig bei dermatologischen Problemfällen, wie z.B. schlecht heilenden Wunden, zum Einsatz.
Dr. Brigitte Nahrgang, Zusatzbezeichnung Dermatologie, Fachtierärztin für Pferde, Köln, Deutschland
PHOVIA ist ein ergänzender Baustein im antibiotic Stewardship- und eine große Hilfe gerade auch bei der Behandlung von multiresistenten Keimen in der Dermatologie.
Dr. Meike Horn, Fachtierärztin für Innere Medizin beim Kleintier, Zusatzbezeichnung Dermatologie, Fachärztin für Kleintiere, Lünen, Deutschland
PHOVIA ist manchmal wie eine Initialzündung für das Greifen von konventionellen Therapien in der Dermatologie.
Dr. Meike Horn, Fachtierärztin für Innere Medizin beim Kleintier, Zusatzbezeichnung Dermatologie, Fachärztin für Kleintiere, Lünen, Deutschland
PHOVIA ist eine weitere Therapiemöglichkeit in der dermatologischen Kleintierpraxis: die Fluoreszenzbiomodulation findet ihr Einsatzgebiet bei der Behandlung von Pyodermien jeder Art. Sie hilft bei der Hautregeneration und reduziert die Antibiotika-Gabe. Die Anwendung ist schnell und praxistauglich für Tier und Tierbesitzer.
Dr. Claudia Kreil-Ouschan, Fachtierärztin für Dermatologie, Grafenstein, Österreich
Ja, Fluoreszenzlichtenergie wird von den meisten Patienten sehr gut vertragen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sind sie in der Regel geringgradiger Natur und selbstlimitierend. Beschriebene Komplikationen sind Veränderungen der Haarfarbe, Erytheme, die innerhalb von 6-12 Stunden zurückgehen, eine Hyperpigmentierung der Haut und vorübergehende Schmerzen an der Wundstelle. Tiere mit Porphyrie oder Photosensibilität sollten jedoch nicht behandelt werden.
Weil PHOVIA kein Arzneimittel ist. Das System arbeitet nicht auf pharmakologische, immunologische oder metabolische Weise. Es triggert zelluläre Antworten auf physikalischem Weg durch Abgabe von Photonen in Form von Fluoreszenzlichtenergie.
Jede geeignete und entsprechend geschulte Person, nachdem eine tierärztliche Untersuchung und Diagnosestellung erfolgt ist. Wir empfehlen jedoch, die Anwendung von Fluoreszenzlichtenergie ausschließlich auf Tierärzte und geschulte TFAs zu beschränken.
Möchten Sie bezüglich Schulungen zu Fluoreszenzlichtenergie und deren Anwendung nähere Informationen kontaktieren Sie uns gerne!
Jede Anwendung an sich dauert 2 Minuten
Entweder einmal pro Woche in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen à 2 Minuten oder zweimal pro Woche mit jeweils einem Zyklus à 2 Minuten.
Die Dauer der Anwendung ist abhängig von der Größe, der Tiefe und dem Schweregrad der Verletzung oder des entzündeten Bereichs und davon, ob es sich um eine akutes oder um ein chronisches Geschehen handelt. Je nach Problematik konnte in Studien gezeigt werden, dass Fluoreszenzlichtenergie zu einer Halbierung der Zeit bis zur klinischen Resolution führen kann.
Nicht nur! Die Lampe ist wasserdicht und staubsicher versiegelt. Sie verfügt über ein 12 Volt Autoladegerät, damit Sie das System auch unterwegs einsetzen können.
Studien konnten zeigen, dass erste sichtbare Verbesserungen bereits nach 2-3 Anwendungen zu erkennen sind (13).
Lasereinheiten haben gegenüber PHOVIA drei entscheidende Nachteile.
Ein Lasergerät generiert Licht einer einzigen Wellenlänge, auch monochromatisches Licht genannt. Dies kann nur eine Gewebeschicht erreichen, und vermag deshalb nur eine sehr begrenzte Bandbreite biologischer Effekte auszulösen. Polychromatische Fluoreszenzlichtenergie dringt dagegen in mehreren Hautschichten vor und spricht verschiedene Zelltypen simultan an.
Die kohärente Strahlung eines Lasers kann potenziell mehr Schaden bei Tier und den Besitzer auslösen, als das blaue Licht der PHOVIA Lampe. Laserlicht ist hochgradig schädlich für die Netzhaut von Mensch und Tier. Zwar sollten Sie auch bei Anwendung des PHOVIA Systems die Augen bedecken und nicht direkt in die Lampe sehen, doch fügt das Licht der PHOVIA Lampe ihrer Netzhaut keinen Schaden zu.
Viele Lasereinheiten sind auch sehr teuer und das investierte Kapital ist oft viel höher. Obwohl beim PHOVIA System bei jedem Patienten neues Gel eingesetzt werden muss, ist der Kapitaleinsatz hier bei weitem geringer. PHOVIA ist also eine auf allen Ebenen eine attraktive Option.
Je nach Art und Chronizität der Erkrankung muss eine konventionelle Therapie mit Antibiotika unter Umständen über mehrere Wochen bis Monate durchgeführt werden, sodass Patient und Besitzer über einen längeren Zeitraum leiden müssen. Langzeitbehandlungen mit Antibiotika erhöhen zudem das Risiko von Antibiotikaresistenzen und Nebenwirkungen.
Mehrere Studien konnten zeigen, dass die zusätzliche Anwendung von Fluoreszenzlichtenergie die Behandlungszeit zahlreicher Hautprobleme halbieren kann (3,9,10)

Das Eindringen von Licht in die Haut ist abhängig von der Wellenlänge des Lichts und den optischen Eigenschaften des Gewebes. Kürzere Wellenlängen (blau) erreichen nur die oberflächlichsten Schichten der Haut (Epidermis), während längere Wellenlängen (grün, orange, rot) tiefer in das Gewebe eindringen. Der Grund hierfür ist, dass in der Haut eine große Bandbreite von Chromophoren vorhanden ist, die sehr stark wellenlängenabhängige Streuungs- und Absorptionskoeffizienten haben.
Abhängig von ihrer Eindringtiefe in das Gewebe erreichen verschiedene Wellenlängen unterschiedliche biologische Strukturen und haben daher unterschiedliche Effekte.
Jede Lichtfarbe hat ihre eigene Wellenlänge.
Verschiedene Wellenlängen dringen in unterschiedliche Ebenen der Haut vor und können dort intrazelluläre biochemische Reaktionen triggern, die zu unterschiedlichen Effekten führen können. Lebende Zellen absorbieren diese Wellenlängen, wodurch unterschiedliche Signalkaskaden in Gang gesetzt werden.
Blaues Licht dringt nur bis in die Epidermis ein, grünes Licht erreicht den oberen Anteil der Dermis, während orangefarbenes und rotes Licht tiefer in die Dermis und Subkutis eindringen.
Für blaues Licht konnte gezeigt werden, dass es Bakterien anspricht und Irritationen hemmt.
Die vorteilhaften Eigenschaften von grünem und orangefarbenem Licht sind eine Linderung von Irritationen, die vermehrte Bildung von Kollagen und eine Normalisierung der zellulären Aktivität.
Die Pulsfrequenz, in der Laserlicht emittiert wird, kann unterschiedliche physiologische Effekte auf Zellgewebestrukturen haben. Verschiedene Gewebekulturtypen reagieren unterschiedlich auf verschiedene Pulsfrequenzen. In Zellkulturen üben niedrigere Pulsfrequenzen und kontinuierliche Wellen einen besseren Effekt auf schmerzmodulierende Prozesse aus, während höhere Frequenzen vermehrt antiinflammatorische und biostimulatorische Effekte haben.
Es konnte gezeigt werden, dass gepulstes Licht zu einer konstanteren und länger anhaltenden Stimulation der zellulären ATP-Produktion führt als kontinuierliches Licht.
Studien zeigen darüber hinaus, dass gepulstes Licht melaninreiche Substanzen leichter durchdringen kann als kontinuierliches Licht.
Phovia emittiert Fluoreszenzlichtenergie einem dynamischen, hypergepulsten Multiwellenlängen-Spektrum
Die Photokonversion des Gels führt zur Produktion von Fluoreszenzenergie eines dynamischen, hypergepulsten Multiwellenlängen-Spektrums.
Der Schlüssel zu den verschiedenen Vorteilen der FLE-Technologie scheint in dieser hyperschnellen Lichtpulsierung zu liegen. Aufgrund des breiten Spektrums sichtbarer Lichtwellenlängen ist das System in der Lage, betroffene Gewebe unterschiedlich tief zu penetrieren und eine Kaskade molekulärer Reaktionen zu induzieren, die natürliche Heilungsprozesse stimulieren. In wissenschaftlichen Studien erzielt FLE im Vergleich mit konventionellen Geräten, die kontinuierliches Licht emittieren, bessere Ergebnisse in den behandelten Geweben, wie zum Beispiel eine erhöhte Kollagenproduktion und stärkere antiinflammatorische Effekte.
Das Gel wird nicht absorbiert, es verbleibt auf der Hautoberfläche des Patienten und wandelt das von der Lampe emittierte Licht in Fluoreszenzlichtenergie (FLE) um. FLE kann dann die vorteilhaften Effekte auslösen, indem es die Regenerationsmechanismen in verschiedenen Schichten der Haut stimuliert.
Nein. Die PHOVIA Lampe hat eine spezifische Wellenlänge und eine spezifische Intensität, die darauf ausgelegt sind, die Aktivierung der Chromophore für die Produktion von FLE zu optimieren und die bekannten vorteilhaften Effekte von blauem Licht zu erzeugen.
Nein. Das PHOVIA Gel ist speziell darauf ausgelegt, innerhalb dieses 2 Minuten Fensters aktiviert zu werden und Fluoreszenzlichtenergie zu erzeugen. Nach 2 Minuten schaltet sich die Lampe automatisch ab. Die emittierte Fluoreszenz der Chromophore im Gel lässt über die zweiminütige Beleuchtungsphase nach. Erkennbar ist dieser Prozess anhand der fortschreitenden Farbveränderungen des Gels, während es durch das Licht aktiviert und umgewandelt wird. Zu Beginn ist das Gel hellorange, und nimmt dann allmählich eine rosa Farbe an. Nach der zweiminütigen Beleuchtung wird das verbrauchte Gel von der Haut entfernt.
Ja. Fluoreszenzlichtenergie kann zusammen mit anderen Therapieformen und Standardbehandlungen angewendet werden.
Ja. In Studien konnte gezeigt werden, dass Fluoreszenzlichtenergie zu einer signifikanten Reduzierung der Zeit bis zur klinischen Resolution (um über 50 %) führen kann. Dadurch verkürzt sich auch die Dauer der erforderlichen Antibiotikatherapie.
In mehreren prospektiven, randomisierten, kontrollierten, verblindeten Studien wurde die gegenwärtige Standardtherapie als Monotherapie (systemische antibiotische Therapie) mit einer Kombination aus Standardtherapie plus Fluoreszenzlichterenergie verglichen. Die Studien zeigten, dass beispielsweise bei oberflächlichen und tiefen Pyodermien, sowie bei Interdigitalen Furunkulosen, die zusätzliche Anwendung von Fluoreszenzlichtenergie gegenüber der Standardtherapie zu eine Reduzierung der Zeit bis zur klinischen Resolution um mehr als 50 % führen kann.
Ja. Besondere Vorsicht ist jedoch geboten bei Verwendung von Antiseptika, die Chromophore enthalten, die mit dem Licht interagieren könnten. Povidon-Jod zum Beispiel ist ein Chromophor, und sollte deshalb in diesem Zusammenhang vermieden werden.
Chlorhexidin-Lösungen können zwischen den Fluoreszenzlichtenergie Anwendungen sicher angewandt werden. Spülen Sie am besten nach der Anwendung von farbigen Hautreinigern mit steriler Kochsalzlösung nach, oder verwenden Sie vor der Anwendung von PHOVIA nur sterile Kochsalzlösung zum Reinigen.
In der Literatur ist beschrieben, dass Zellen von Menschen und Tieren endogene Photoakzeptoren (Chromophore) enthalten, die auf Licht reagieren können. Einige dieser Photoakzeptoren befinden sich in den Mitochondrien und sind direkt mit der Gentranskription verknüpft.
Andere sind mit der Energieproduktion assoziiert, wobei es zu einer Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in der Zelle kommt.
Eukaryonte Zellen verfügen jedoch über multiple Systeme für das Management von ROS, die für einige zelluläre Funktionen erforderlich sind, wie z. B. für die Lysis phagozytierten Materials.
Fluoreszenzlichtenergie induziert eine Steigerung der mitochondrialen respiratorischen Funktionen, die anhand der Veränderung der Form der Organelle zu erkennen ist sowie an der Zunahme der Cristae mitochondriales, die als Marker einer Zunahme der ATP-Produktion (Energieproduktion) gelten. Präklinische Studien zeigen zudem keine Hinweise auf eine Induzierung von Nekrose.
Bakterien besitzen dagegen keine Mitochondrien, da es sich um prokaryonte Zellen handelt. Jüngste Erkenntnisse über die Reaktion von Bakterien auf Licht zeigen, dass diese ebenfalls einige Typen endogener Chromophore aufweisen (z. B. Porphyrine, Flavine), die bei Lichtexposition, selbst im sichtbaren Spektrum, ROS produzieren, die schließlich zum Zelltod führen.











